Montag, 26. August 2013

Niedrigfrequenzbloggen


Ja, ich bin eine leidenschaftliche Gärtnerin. Und ja, ich blogge auch gerne. Aber ist ein Gartenblog wirklich das Richtige für mich? Diese Frage habe ich mir oft gestellt in den letzten Wochen. Es macht mir wirklich große Freude, über den Garten zu schreiben, Fotos zu teilen und natürlich auch im eigenen Blog nachzusehen, wie weit die Tomaten im letzten August waren.

Doch das Problem ist: Zu der Zeit, zu der ich das meiste zu berichten hätte, ist Sommer. Und es gibt nichts Schöneres für mich, als den Garten im Sommer in vollen Zügen zu genießen. Darüber zu bloggen, dazu fehlt mir die Zeit. Im Herbst und im Winter, wenn ich mehr Zeit hätte zu schreiben, ist auch viel weniger los auf der Parzelle.

Ist denn vorübergehendes Niedrigfrequenzbloggen, so wie ich es die letzten Wochen getan habe, eine Lösung? Ich weiß es nicht. Auch ganz analog lebe ich eher nach der Devise: „Wenn man nichts zu sagen hat, einfach mal die Klappe halten“. Dabei hätte ich doch aber so viel zu sagen! Aber wenn ich Zeit unterm Apfelbaum verbringen kann, werde ich bestimmt nicht am Rechner sitzen. Doch „Dosenfutter“, nur um etwas zu posten – niemals!

Vielleicht mache ich erst einmal so weiter wie bisher. Nutze den Herbst und den Frühling, poste über die reiche Ernte, die ersten Frühblüher, zeige im Winter die Werke aus Küche und Keller – und lasse mich vom Sommer wie jedes Jahr einfach überrumpeln. Schweige fein still und genieße ihn, bis der Herbst kommt.

Und da er gerade wieder im Anmarsch ist, hier ein paar Fast-Herbst-Fotos. Fast Herbst heißt, auch wenn es noch Sommer ist, ich melde mich nun wieder öfter. 

Untrügliches Zeichen - Fall Gold, meine Lieblingshimbeere
Wie jedes Jahr Ende August - Nachbars Brombeeren sind der Hammer
Die ersten Astern setzen an
Das Königsbeet am Ende des ersten Jahres
Meine Entdeckung des Jahres - Zinnien. Nie wieder ein Jahr ohne sie!


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