Sonntag, 17. Juli 2011

Kürbis mit Wespentaille

Dass Kürbisse Komposthaufen lieben, war selbst mir als Gärtnerinnen-Azubi natürlich irgendwie klar. In meinem Gärtchen gibt es aber keinen klassischen Haufen, sondern drei Super-Vollplastik-Baumarktschick-SeiMalEiner-Teile, die einfach extrem hässlich sind. Und deshalb versteckt werden müssen.


Was liegt da näher als zu testen, ob Kürbisse auch auf diesen Plastik-Dingern gedeihen? Angefangen haben wir mit dem Kompost im letzten Herbst. Bis zum Frühjahr stand ihm der nur grob gehäckselte Inhalt bis zum Hals. Obendrauf gab’s einen Eimer Erde und rein kam der auf der Fensterbank vorgekeimte Kandidat mit dem klangvollen Namen Uchiki Kuri.

Und er wuchs, und wuchs, und wuchs. Solange, bis dem armen Plastik-Komposter der Bauch platzte und Emil ihm einen schicken roten Spanngurt spendierte, der seine ausladenden Hüften wieder in Form brachte. Plötzlich hatte er auch ’ne Taille!

Bei uns gibt es jetzt Kürbis im Hochsommer. Wieder was gelernt: So ein Uchiki Kuri wartet nicht erst, bis es Herbst ist.




Das ist Nummer eins, noch etwas blass um die Nase

Und das sind Nummer Zwei und Drei. Sie wiegen alle um die eineinhalb
Kilo. Die Perspektive hier ist leicht verzerrt, der Kohlrabi ist mir leider
etwas explodiert







1 Kommentar:

  1. Na da kannst du ja lecker Kürbissuppe kochen, sieht sehr gut aus dein Kompostkleid. Mein Hokaido wächst gerade die Johannisbeere hoch und blüht dabei, aber Nachts kommt die Schnecke und weg isser der Kürbisansatz. Liebe Grüße Annette

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