Dienstag, 19. Juli 2011

BlogBlüten im Juli


Es ist Juli, Mitte Juli und damit wieder Zeit für die BlogBlüten in Seepferds Garten. Zum Juni-Event hatte ich noch von meinem Kampf gegen die Monsterblättläuse an meiner Kugeldistel berichtet – was soll ich sagen, ich habe sie besiegt! Und dafür bedankt sie sich nun mit den schönsten Blüten!

Auch hatte ich damals meine unbekannte Rose aus dem Garten meiner Eltern vorgestellt. Als mein Vater das las, lies ihm das so lange keine Ruhe, bis er das Originaletikett aus einer seiner Schatzkisten fischte - ihr Name ist Frau Biedermeier! Vielen Dank, lieber Vater!

Alle anderen Blüten sind recht willkürlich zusammengestellt. Der Garten ist momentan einfach zu prächtig – wie soll eine arme Gärtnerin da die schönsten auswählen?


Dahlie Creme de Cassis


Borretsch - ich liebe ihn und deshalb darf er heute hier mitmachen!


Sonnenhut


Nigella African Bride


Cosmea - was die Schnecken von ihr übrig liesen


Aus Omas Garten - ist es Eisenhut?


Mohn - er darf bleiben, schließlich hat er sich alleine ausgesät






Sonntag, 17. Juli 2011

Kürbis mit Wespentaille

Dass Kürbisse Komposthaufen lieben, war selbst mir als Gärtnerinnen-Azubi natürlich irgendwie klar. In meinem Gärtchen gibt es aber keinen klassischen Haufen, sondern drei Super-Vollplastik-Baumarktschick-SeiMalEiner-Teile, die einfach extrem hässlich sind. Und deshalb versteckt werden müssen.


Was liegt da näher als zu testen, ob Kürbisse auch auf diesen Plastik-Dingern gedeihen? Angefangen haben wir mit dem Kompost im letzten Herbst. Bis zum Frühjahr stand ihm der nur grob gehäckselte Inhalt bis zum Hals. Obendrauf gab’s einen Eimer Erde und rein kam der auf der Fensterbank vorgekeimte Kandidat mit dem klangvollen Namen Uchiki Kuri.

Und er wuchs, und wuchs, und wuchs. Solange, bis dem armen Plastik-Komposter der Bauch platzte und Emil ihm einen schicken roten Spanngurt spendierte, der seine ausladenden Hüften wieder in Form brachte. Plötzlich hatte er auch ’ne Taille!

Bei uns gibt es jetzt Kürbis im Hochsommer. Wieder was gelernt: So ein Uchiki Kuri wartet nicht erst, bis es Herbst ist.




Das ist Nummer eins, noch etwas blass um die Nase

Und das sind Nummer Zwei und Drei. Sie wiegen alle um die eineinhalb
Kilo. Die Perspektive hier ist leicht verzerrt, der Kohlrabi ist mir leider
etwas explodiert







Donnerstag, 14. Juli 2011

Emil baut ’ne Bank

Bei Familie Pelle/Parzelle sind die Zuständigkeiten recht klar. Dagmar macht Garten, Emil macht Laube. Da die Laube halbwegs gut in Schuss war, der Garten aber fast nicht existierte, stand bislang der Garten im Vordergrund. Ganz klar ein echter Liebesbeweis meines Emils!

In den Beeten gibt es nun die erste Verschnaufpause. Alle Insassen entwickeln sich prächtig, zur großen Freude der Gärtnerin. Gießkannen schleppen, Wühlmäuse verjagen und Schneckenstrategien austüfteln kann sie alleine – es ist also Zeit für Emil, endlich mal das zu tun, was ihm auf der Seele brennt: zum Beispiel unsere olle Bank restaurieren.

Vor einem Jahr hatten wir sie mit unserer Laube übernommen, sie gehörte praktisch zum Inventar. Besonders lieb war wohl keiner zu ihr in den letzten Jahren. Ihre Leisten waren morsch, die diversen abblätternden Farbschichten zeigten, dass es eigentlich keine Farbe gab, die sie noch nicht trug. Außer Gelb vielleicht.

Seit dem Wochenende trägt sie jedenfalls Lichtgrau. Ich find’se schick!


Die alte Bank - irgendjemand hat ihr richtig schöne Beine geschmiedet,
und weil sie so schön sind, wurden sie nur abgeschliffen und klar lackiert.

Die neuen Beine zum Trocknen im Apfelbaum 


Die neuen Leisten - gehobelt und geschliffen


Dagmar Parzelle proudly presents: Unser altes Mädchen im neuen Kleid.

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